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3 Tipps zur Planung von Mehrgenerationenhäusern

Die Vorzüge einer Großfamilie, in der mehrere Generationen zusammenleben, wurden schon lange erkannt. Diese umfassen unter anderem die Kinderbetreuung durch die Großeltern sowie eine altersgerechte Pflege, die von den jüngeren Familienmitgliedern geleistet wird. Im Wandel der Zeit geriet dieses Wohn- und Lebensmodell in den Hintergrund, wird allerdings bei einigen Familien wieder erfolgreich praktiziert. Das Leben in einem Mehrgenerationenhaus liegt sogar im Fokus der Bundesregierung.

Können Sie sich das Wohnen in einem Haus mit mehreren Altersstufen, die sich gegenseitig unterstützen, vorstellen? Dabei können die einzelnen Bereiche durchaus abgeschlossen sein, indem Sie beispielsweise eine Einliegerwohnung integrieren. Den Haustyp können Sie frei wählen, sodass das Leben auf einer oder zwei Etagen stattfinden kann. Weitere Tipps, um ein auf Sie zugeschnittenes Mehrgenerationenhaus planen zu können, finden Sie in diesem Ratgeber.

3 Tipps zur Planung

Bei Mehrgenerationenhäusern ist die Planung von vornherein etwas umfangreicher. Das ist auf die Vereinbarkeit der verschiedenen Vorlieben zweier oder mehrerer Familien zurückzuführen. Mit unseren folgenden Tipps für Ihr neues Mehrgenerationenhaus gelingt Ihnen das mit Sicherheit.

1. Herausfinden, ob ein Mehrgenerationenhaus zu individuellen Vorstellungen und Wünschen passt

Wer ein Mehrgenerationenhaus bauen möchte, muss sich untereinander gut verstehen und hin und wieder kompromissbereit sein. Das Wohnen in einem gemeinsamen Haus bedeutet ein enges Zusammenleben und stellt die Harmonie mehrerer Generationen ab und zu auf die Probe. Wichtig für dieses Wohnmodell sind deshalb ein hohes Maß an Rücksichtnahme, das Einhalten verschiedener Regeln und die Bereitschaft zu einer stetigen Kommunikation. Kleine und größere Probleme sollten fair besprochen und gelöst werden, damit sich Eltern, Kinder und Großeltern in ihrem gemeinsamen Haus wohlfühlen können. Ein so gelebtes Miteinander hilft auch den Kleinen in ihrer Entwicklung, denn wenn Oma und Opa sich mit Mama und Papa streiten und dann wieder vertragen, lernen die Jüngsten eine gesunde Streitkultur.

Ebenso wichtig für das Wohnen mit verschiedenen Altersstufen ist, dass es allen Familienmitgliedern mit den gemeinsam getroffenen Entscheidungen gut geht. Daher ist es umso wichtiger, während der Planungsphase alle relevanten Details zu beleuchten und für alle Generationen zufriedenstellend auszuarbeiten.

2. Interessen, Finanzen und Organisation

Die grobe Planung eines Mehrgenerationenhauses beginnt mit der Ideenfindung der einzelnen Parteien. Schreiben Sie dazu erst einmal alle Wünsche auf und filtern Sie dann die übereinstimmenden Punkte heraus. Anschließend klären Sie miteinander, über welche weiteren Aspekte geredet werden sollte und an welcher Stelle Kompromisse geschlossen werden können.

Mögliche Punkte für die Planung Ihres neuen Fertighauses sind unter anderem diese:
- Haustyp (Bungalow, 1,5-Geschosser, Stadtvilla oder Doppelhaus)
- Grundriss (welche Bereiche erhält die jeweilige Partei, wie viele Zimmer, ältere Generation im Erdgeschoss etc.)
- Garten- und Terrassengestaltung (Größe, Standort, abgeteilt für die Partner oder nicht, Bereich für die Kinder usw.)
- Hauserweiterungen (z. B. Keller, Garage, Carport)

 

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Anschließend sollten Sie sich über die Projektfinanzierung Gedanken machen. Häufig wohnen die Großeltern in einem kleineren Teil des Hauses, da sie weniger Personen sind. Sprechen Sie darüber, wie sich das in den Kosten für den Hausbau widerspiegelt. Geben beide Parteien dennoch den gleichen Anteil oder wie wird dieser anders aufgeteilt? Es ist aber auch denkbar, dass die junge Familie das Fertighaus allein finanziert und die Senioren Mietzahlungen leisten. Eine weitere Möglichkeit zur gerechten Kostenaufteilung ist der Ausgleich durch andere Leistungen. Wird ein Familienangehöriger gepflegt oder erhält Unterstützung im Haushalt, so könnten diese Leistungen bei den Baukosten verrechnet werden.

Gut zu wissen

Für eine Hausfinanzierung können Sie Unterstützung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Informieren Sie sich über aktuelle Programme, wie den klimafreundlichen Neubau für Familien!

Auch wenn Sie jetzt Ihr Mehrgenerationenhaus bauen, sollten Sie bereits an später denken. Vereinbaren Sie aus diesem Grund eindeutige Rechtsgrundlagen, beispielsweise wie sich die Eigentumsansprüche aufteilen. Bei einem Doppelhaus mit zwei getrennten Einheiten ist dies am einfachsten möglich. Auch die schon angesprochene alleinige Finanzierung durch einen der beiden Partner schafft präzise Eigentumsverhältnisse. In diesem Zusammenhang steht unter anderem auch das Erbschaftsrecht, welches sich aus klar definierten Besitzansprüchen zweifelsfrei erschließt.

Neben diesen rechtlichen Faktoren können Sie weiterhin Regeln für ein gutes Miteinander formulieren, damit das Zusammenleben erleichtert wird. Für getrennte Wohneinheiten könnte beispielsweise vereinbart werden, dass der Hausteil der anderen Familie nur nach Aufforderung (Klingeln, Klopfen) betreten werden darf, um ein gewisses Maß an Privatsphäre zu garantieren.

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3. Generationsübergreifende Grundrissplanung und Gestaltung

Nachdem Sie sich zusammen mit Ihrer Partner-Familie Gedanken über das neue Fertighaus gemacht haben, kann es nun an die konkrete Planung gehen. Unsere Tipps für das Mehrgenerationenhaus sind dabei folgende:

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Entscheiden Sie zunächst gemeinsam, wie der Grundriss aussehen soll. Planen Sie die zweite Wohneinheit beispielsweise als vollkommen integrierten Wohnbereich, als Einliegerwohnung mit separatem Eingang, als Einliegerwohnung im zweiten Stock oder als klassische Doppelhaushälfte.

Konzipieren Sie anschließend die Aufteilung des Mehrgenerationenhauses. Bei unseren ScanHaus-Modellen können Sie unter anderem die Anzahl der Zimmer für beide Familien individuell wählen. Falls Sie sich für nicht getrennte Wohnungen aussprechen sollten, denken Sie unbedingt an Rückzugsorte für die einzelnen Familienmitglieder.

Legen Sie dabei auch Räume fest, die der Treffpunkt für die Großfamilie werden sollen, z. B. eine offene Küche mit Ess- und Wohnbereich oder die gemeinsam genutzte Terrasse.

Vergessen Sie bei der Hausplanung nicht, für die Zukunft vorzusorgen. Gestalten Sie verschiedene Räume so flexibel, dass aus einem Hobbyraum ein weiteres Kinderzimmer werden kann oder aus dem Kinderzimmer ein Homeoffice oder ein Gästezimmer. Kalkulieren Sie zudem mit eventuellen Schwierigkeiten des Älterwerdens. Planen Sie das Erdgeschoss barrierefrei! Ein ebenerdiger Hauseingang, der Wohnbereich ohne Stufen oder breitere Türen (für den Rollator oder Rollstuhl) erleichtern das Leben. Dies kommt natürlich auch Ihnen entgegen, wenn die Kleinen dem Kinderwagen noch nicht entwachsen sind.

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Fazit

Möchten Sie ein Mehrgenerationenhaus planen, so haben Sie mit ScanHaus Marlow den richtigen Partner an Ihrer Seite. Wir helfen Ihnen gern bei der Auswahl des Haustyps und der Grundrissgestaltung. Fragen Sie uns dazu nach einem Katalog, einem persönlichen Gespräch oder melden Sie sich für einen Besuch in einem Musterhaus bzw. Musterhauspark an. Wir zeigen Ihnen gern die vielfältigen Möglichkeiten, die ein ScanHaus-Mehrgenerationenhaus bietet, sei es als offenes Wohnhaus für alle oder mit einer Einliegerwohnung, die von einem bis zu vier Zimmern reichen kann. Wir unterstützen Sie darüber hinaus bei der Finanzierung und der Klärung der Rechtsansprüche beim Hausbau durch mehrere Familien.

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