Berater finden
Berater
finden
Katalog
bestellen
Bauleistungsbeschreibung

Baubeschreibung

KfW 55 / KfW 40 / KfW 55-PV / KfW 40-PV / EH 40-PVS | EH 40 plus
(Stand: 30.10.2023)

Das deutsche Markenhaus

Die ScanHaus Marlow GmbH ist Ihr zuverlässiger Partner für den Hausbau. ERST BAUEN – DANN ZAHLEN! bedeutet Sicherheit beim Bauen, denn bei uns zahlen Sie erst, wenn Ihr Scanhaus steht – es erfolgen keine Abschlagszahlungen nach Baufortschritt!

Zudem werden wir seit mehreren Jahren jährlich durch Creditreform hinsichtlich Unternehmensbonität geprüft und erreichen Bestnoten in der Zertifizierung – knapp 2 % der deutschen Unternehmen erfüllen die strengen Kriterien des „Crefozerts“. Sie bauen ein modernes, energieeffizientes Fertighaus zu einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis „Made in Germany“.

Unsere Scanhäuser werden für Sie durch die Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e.V. zweimal jährlich kontrolliert und mit den RAL Gütezeichen „Holzhausbau“ zertifiziert. Damit erhalten Sie eine verbürgte Sicherheit auf die Bau- und Materialqualität. Alle Scanhäuser bauen wir für Sie schlüsselfertig inkl. Bodenplatte. Ein Blower-Door-Test wird immer durchgeführt – er garantiert eine dichte Gebäudehülle.

 

 

eh-40-pvs-2d5c6dea
eh-40-plus-91ee2e72

Effizienzhaus 40 PVS und EH 40 plus

Scanhäuser der Ausstattungslinie Effizienzhaus 40-PVS (EH 40-PVS) sowie EH 40 plus erfüllen bereits mit einer entsprechenden Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Putzfassade die höheren Anforderungen des GEG 2023 an ein Effizienzhaus 40 (EH 40).

kfw-40-d0999eb4
kfw-40-pv-efd5f189

KfW 40 und KfW 40-PV

Scanhäuser der Ausstattungslinien KfW 40 und KfW 40-PV erfüllen mit einer entsprechenden Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Thermobodenplatte und Putzfassade die höheren Anforderungen des GEG 2023 an ein Effizienzhaus 40 (EH 40).

kfw-55-pv-97aa2999
kfw-55-3f59469a

KfW 55 und KfW 55-PV

in Verbindung mit einer entsprechenden Wärmepumpe, Fußbodenheizung und Putzfassade 20% besser als es das GEG 2023 vorschreibt.

 

plus = inkl. PV, Speicher und Lüftung | PVS = inkl. PV, Speicher | PV = inkl. PV
GEG = Gebäudeenergiegesetz

Im Rahmen des Gebäudeenergiegesetzes ist eine Überprüfung des sommerlichen Wärmeschutzes vorgeschrieben. Diese kann erst nach der Baubesprechung erfolgen, in der der Grundriss und die Lage des Hauses festgelegt werden. Im Einzelfall sind zusätzliche Ausstattungen wie Rollläden, Sonnenschutzverglasungen oder eine Anpassung der Fenstergrößen und -positionen erforderlich, um den Nachweis zu erfüllen.
* Die den Werten zugrundeliegenden Berechnungen beziehen sich auf die Standardhaustypen mit Ausrichtung der Hauptfensterflächen nach Süden mit einer max. Abweichung von 45° nach Osten oder Westen.

Die Grundstücksanalyse ist Basis für die individuelle Baubesprechung beim Architekten. Die dafür notwendigen Vermessungsarbeiten (Flurkarte, Lageplan mit Höheneintrag, Lageplan mit Projekteintrag, Einmessung, Absteckung, Feineinmessung) und die Baugrunduntersuchung sind nicht Bestandteil des Leistungsumfanges. Für eine technisch und wirtschaftlich einwandfreie Planung und Ausführung ist durch die Auftraggeberseite ein geotechnischer Sachverständiger mit der Erstellung einer bautechnischen Bodenuntersuchung zu beauftragen.
Den statischen Berechnungen sind die Erdbebenzonen 0 bis 1 (lt. DIN 4149) und Höhenlagen bis 255 m über dem Meeresspiegel zugrunde gelegt. Die Windzonen 1 bis 3 (lt. DIN 1055-4) sind im Hauspreis berücksichtigt. Befindet sich das Baugrundstück in der Windzone 4 werden die hierfür anfallenden Mehrkosten gesondert vereinbart. Das Gleiche gilt für die Erdbebenzonen 2 und 3 sowie für Höhenlagen über 255 m. Ist ein Flughafen, eine Eisenbahnstrecke, Autobahn, Bundesstraße, etc. in der Umgebung des Baugrundstücks vorhanden, können zusätzliche Schallschutzmaßnahmen am Gebäude notwendig werden.
Insellagen erfordern ebenso eine gesonderte Kalkulation.

Unsere Hauspalette umfasst mehr als 70 verschiedene Haustypen – von 1.5-Geschossern, Bungalows, Stadtvillen oder Mehrgenerationenhäusern bis hin zu Doppelhäusern. Unsere Fertigteil-Bauweise zeichnet sich besonders durch die Vielzahl von Grundrissvarianten und durch variable Gestaltungsmöglichkeiten aus. Zusätzlich ermöglichen wir Ihnen, Ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche einfach und kostengünstig umzusetzen. Ihre Erwartungen zu realisieren ist unser Ziel. Ihr persönlicher Architekt betreut Sie umfassend während der gesamten Planungsphase.
In unserem Architektenhaus in Marlow findet eine individuelle Baubesprechung statt, in der die Lage Ihres Hauses auf dem Grundstück, der Grundriss sowie die zukünftige Ausstattung Ihres Scanhauses festgelegt werden. Hierzu möchten wir Sie zu einer Übernachtung in unser modernes Vier-Sterne „Recknitztal-Hotel Marlow“ einladen.

Nach der individuellen Baubesprechung, dem Planungsgespräch, erhalten Sie umfassend vermasste Bauzeichnungen Ihres Scanhauses (Grundrisse und Schnitt im Maßstab 1:50, Ansichten im Maßstab 1:100). Die einmalige Änderung der Bauzeichnungen vor der Bauantragstellung kostet Sie nichts.

Nachdem Sie die Bauzeichnungen schriftlich bestätigt haben, wird Ihr Architekt das Baugesuch bei der zuständigen Baubehörde einreichen. Bis zum Baubeginn werden auch die Hausstatik und der Energiebedarfsausweis erstellt.
Werden auf Grund behördlicher Auflagen, staatlicher Regelungen oder regionaler Anforderungen an die technische Ausführung zusätzliche Leistungen oder Leistungserweiterungen erforderlich die nicht bundesweit vorgeschrieben sind und die nicht von der R. Kossow & Levermann GmbH zu vertreten sind, trägt die Auftraggeberseite die dadurch entstehenden Mehrkosten. Anfallende Minderkosten werden von der R. Kossow & Levermann GmbH vergütet.

Nur bei ScanHaus Marlow erhalten Sie nach Fertigstellung der Bodenplatte oder des Kellers einen verbindlichen und taggenauen Bauablaufplan, der für eine termingerechte Planung Ihres Um- bzw. Einzugstermins bereits den Übergabetermin Ihres Scanhauses enthält. Außerdem finden Sie hier die Termine für den Montagestart, die Rohbauabnahme, Ihre Eigenleistungen und die Schlussbesichtigung sowie eine Übersicht der am Hausbau beteiligten Subunternehmen.

Die Bauzeit beträgt für Häuser ohne Fußbodenheizung mit einer Wohn- und Nutzfläche bis 150 m² - ab Anlieferung des Hauses bis zur Übergabe - bis zu 16 Wochen, für Häuser mit einer Wohn- und Nutzfläche ab 150 m² bis zu 22 Wochen. Die Bauzeit kann sich durch ungünstige Witterungseinflüsse (Schlagregen, Sturm, plötzlicher Wintereinbruch, lange Frost-/Tauperioden, Temperaturen unter 5°C, …) verlängern.

Während der gesamten Zeit der Hausmontage steht Ihnen ein firmeninterner, fachkundiger Bauleiter als direkter Ansprechpartner mit Rat und Tat zur Seite. Der Bauleiter wird alle Arbeiten der unterschiedlichen Gewerke während der Bauphase koordinieren und auftretende Fragen beantworten. Gemeinsam mit ihm führen Sie die Rohbauabnahme und die Schlussbesichtigung Ihres Scanhauses durch, wobei Ihnen alle technischen Baugruppen erläutert werden. Als weiterer ständiger Ansprechpartner ist ein hochmotiviertes und bestens ausgebildetes Bauteam vor Ort.
ScanHaus Marlow arbeitet ausschließlich mit festangestellten Bauleitern und Bauteams sowie erfahrenen Partnerunternehmen zusammen.

Ein Arbeitsgerüst wird vom Montagestart bis zur Fertigstellung der Dach- und Fassadenarbeiten bereitgestellt. Mehraufwendungen bei Hanglagen oder Bauvorhaben mit Keller sind nicht im Leistungsumfang enthalten und müssen separat vereinbart werden. Eine Baustellentoilette ist im Leistungsumfang enthalten.

Ein Oberbodenabtrag und Füllbodeneinbau bis 20 cm ist im Leistungsumfang enthalten. Die Gründung und Ausführung der Fundamentplatte erfolgt nach der Statik der ScanHaus Marlow GmbH, die diese nach den Vorgaben des Baugrundgutachtens erstellt. Bei Ausführung der Erdarbeiten in Eigenleistung erhält die Auftraggeberseite eine Gutschrift von der auszuführenden Firma. Bei Erdarbeiten in Eigenleistung hat die Auftraggeberseite einen Nachweis für die fachgerechte Ausführung der Verdichtung des Unterbaus in Form eines Verdichtungsnachweises vorzulegen.

Nach Abschieben des Mutterbodens wird geeigneter Füllboden (Boden ohne organische Bestandteile, Füllkiese / Füllsande) eingebaut und lagenweise verdichtet. Zusätzlicher Oberbodenabtrag und damit verbunden zusätzlicher Füllsandeinbau ist nach Feststellung der Grundstücksgegebenheiten als separater Auftrag zwischen der ausführenden Firma der Erdarbeiten und der Auftraggeberseite zu vereinbaren.

Bevor die Bodenplatte gefertigt wird, werden die Grundleitungen verlegt. Die Grundleitungen werden als KG-Rohr in PVC montiert. Regional eventuell geforderte Dichtigkeitsprüfungen der Grundleitungen sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Die Schmutzwasserleitung endet kurz außerhalb der Fundamente. Die Höhenlage der Schmutzwasserleitung ist zwischen der Auftraggeberseite und der ausführenden Firma aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Höhe der Sohle, Höhe der Anschlussschächte etc.) festzulegen. Für den Anschluss der Ver- und Entsorgungsleitungen und der Hausanschlüsse wie Trink-, Regen-, Schmutzwasser, Strom, Telefon, Kabel etc. von der OK Bodenplatte/Estrich Hausanschlussraum bis an die Hauptleitungen einschließlich der notwendigen Erdarbeiten, Durchführungen wie Leerrohre oder regional geforderte Mehrspartenhauseinführungen der Versorger ist die Auftraggeberseite verantwortlich. Sollte für das Verlegen der Ver- und Entsorgungsleitungen eine Konzession regional gefordert werden, erhält die Auftraggeberseite eine Gutschrift von der ausführenden Firma. Die Arbeiten sind dann durch die Auftraggeberseite an ein regional zugelassenes Unternehmen zu vergeben.

Nach den Erdarbeiten und der Montage der Grundleitungen wird die umlaufende Frostschürze ausgehoben. Die gesamten anfallenden Erdstoffmassen werden einseitig mindestens fünf Meter von der Grundplatte entfernt abgesetzt, so dass der Montageablauf des Hauses nicht behindert wird. Eine eventuelle Abfuhr des Bodens sowie die Anfuhr von zusätzlich benötigtem Erdstoff auf Wunsch der Auftraggeberseite sind zwischen der Auftraggeberseite und ausführender Firma zu vereinbaren und zu vergüten. Eine Bodenanalyse zur Bodenabfuhr liegt ebenfalls im Verantwortungsbereich der Auftraggeberseite.
Die Auftraggeberseite hat bei der späteren Geländeregulierung dafür Sorge zu tragen, dass eine Sockelhöhe bei Putz- und Verblendfassade von mindestens 15 cm gegeben ist und sich kein aufstauendes Sickerwasser am Sockel bilden kann (Gefälle weg vom Haus und wenn notwendig Drainageverlegung z. B. bei bindigen Böden, Hanglage usw.). Bei Häusern mit Holzfassade wird eine Sockelhöhe von 30 cm empfohlen.

Aufbau der Bodenplatte von oben nach unten:

  • Abdichtung gegen aufsteigende Bodenfeuchtigkeit
  • 140 mm Fundamentplatte C 20/25 mit einlagiger Bewehrung
  • umlaufende Frostschürze aus unbewehrtem Beton C 16/20, ca. 30 cm breit und 80 cm tief in Erdschalung gegründet
  • Sauberkeitsschicht

Es wird ein Fundamenterder eingebaut.
Änderungen der Ausführung aufgrund der örtlichen Bodenverhältnisse sind gesondert zwischen der ausführenden Firma der Erd- und Betonarbeiten und der Auftraggeberseite zu vereinbaren und zu vergüten.
Bei Spezialgründungen (z.B. Pfahlgründungen, Wasserhaltungen, Stützwände, …) außerhalb des Leistungsumfanges sind diese Leistungen bei einer Spezialfirma durch die Auftraggeberseite zu beauftragen. In diesen Fällen erhalten Sie für die Bodenplatte sowie die Erdarbeiten eine Gutschrift. Gerne können wir Ihnen kompetente Baupartner empfehlen.
Bei Erstellung der Bodenplatte oder eines Kellers in Eigenleistung erhalten Sie für die im Standard enthaltenen Erdarbeiten und die Bodenplatte eine Gutschrift. Für die Ausführung erhalten Sie einen Lehrrohrplan bzw. Deckendurchbruchplan inkl. der Positionierung der Lehrrohre und Abflüsse bzw. der Deckendurchbrüche sowie die statischen Berechnungen der Bodenplatte. Bei Bauvorhaben mit Keller übergeben wir Ihnen einen Lastenplan als Grundlage für die statische Berechnung des Kellers.
* Bodenklasse 3-5 im Leistungsumfang enthalten. Bei Erdarbeiten ab Bodenklasse 6 sind anfallende Mehrleistungen aufpreispflichtig.

13.1 Fußboden - Estrich

Estrich mit Fußbodenheizung im Erdgeschoss
(Hausserie KfW 55, KfW 55-PV, EH 40-PVS und EH 40 plus)

  • Zementestrich mit Randdämmstreifen und Heizungsleitungen der Fußbodenheizung
  • Trennlage
  • 70 mm PUR-PE Verbundplatte

Estrich mit Fußbodenheizung im Erdgeschoss
(Hausserie KfW 40 oder KfW 40-PV)

  • Zementestrich mit Randdämmstreifen und Heizungsleitungen der Fußbodenheizung
  • Trennlage
  • 116 mm PUR-PE Verbundplatte

13.2 Außenwände - Fassadenvarianten

Standardmäßig werden alle Haustypen mit einer weißen Putzfassade ausgestattet. Optional ist gegen Aufpreis eine Farbgestaltung nach Ihren Wünschen möglich. Der untere Bereich des Wärmedämmverbundsystems wird mit einer Perimeterdämmung (Höhe 0,50m) ausgeführt. Gauben werden im Standard mit weißer Holzfassade geliefert.

im Leistungsumfang enthalten:

Putzfassade (U-Wert 0,128 W/m²K)

  • mineralischer Leichtputz mit einem Schlussanstrich
  • 120 mm Wärmedämmverbundsystem (WLS 034)
  • statische Beplankung
  • Holzständerwerk
  • 140 mm mineralische Dämmung (WLS 035) zwischen dem Holzständerwerk
  • Dampfbremse
  • Installationsebene (Sparschalung)
  • innere Beplankung

 

alternativ gegen Aufpreis:

Holzfassade (U-Wert 0,19 W/m²K)

  • maschinengebeizte, fein sägerauh, doppelgefalzt, waagerecht liegende Holzverschalung als Paneel, grundiert mit deckendem Schlussanstrich
  • Lattung zur Hinterlüftung
  • statische Beplankung
  • Holzständerwerk
  • 220 mm mineralische Dämmung (WLS 035) zwischen dem Holzständerwerk
  • Dampfbremse
  • Installationsebene (Sparschalung)
  • innere Beplankung

alternativ gegen Aufpreis:

Verblendfassade (U-Wert 0,20 W/m²K)

  • 115 mm Mauerwerk-Vorsatzschale
  • Luftschicht
  • 40 mm Polystyrol-Dämmung (Wärmeleitstufe – WLS 035) mit Stufenfalz als wasserableitende Schicht
  • statische Beplankung
  • Holzständerwerk
  • 140 mm mineralische Dämmung (WLS 035) zwischen dem Holzständerwerk
  • Dampfbremse
  • Installationsebene (Sparschalung)
  • innere Beplankung

13.3 Innenwände / Wohnungs- / Gebäudetrennwände

Innenwände

  • innere Beplankung
  • Holzständerwerk
  • 60 mm mineralische Dämmung zwischen dem Holzständerwerk
  • innere Beplankung

Wände in den Bädern erhalten eine mehrlagige Beplankung.

 

Wohnungstrennwände
lt. Grundriss bei Mehrgenerationenhäuser (EW)

  • mehrlagige innere Beplankung
  • Holzständerwerk
  • 60 mm mineralische Dämmung zwischen dem Holzständerwerk
  • Luftschicht
  • Holzständerwerk
  • 60 mm mineralische Dämmung zwischen dem Holzständerwerk
  • mehrlagige innere Beplankung

Gebäudetrennwände
lt. Grundriss bei Doppelhaushälften (DHH)

  • innere Beplankung
  • Dampfbremse
  • Holzständerwerk
  • 140 mm mineralische Dämmung (WLS 035) zwischen dem Holzständerwerk mehrlagige Beplankung
  • mehrlagige Beplankung
  • Luftschicht

13.4 Decke über dem Erdgeschoss

▪ im Standard enthalten /
▫ im Standard nicht enthalten / - entfällt plus – Ausbauhaus EW – Einliegerwohnung S – Stadtvillen
* Bei Drempelhäusern ist die Außenwand an der Traufseite höher als das Erdgeschoss mit Deckenkonstruktion.
** siehe Grundriss EG

13.5 Decke über dem Obergeschoss

▪ im Standard enthalten / ▫ im Standard nicht enthalten / - entfällt plus – Ausbauhaus EW – Einliegerwohnung S – Stadtvillen
* Bei Drempelhäusern ist die Außenwand an der Traufseite höher als das Erdgeschoss mit Deckenkonstruktion.

13.6 Dachschräge

Aufbau der Dachschräge von außen nach innen:

  • Betondachsteine
  • Dachlattung
  • Konterlattung
  • diffusionsoffene Unterspannbahn
  • Dachsparren

Bei 1.5 Geschossern, Drempelhäusern, SH 165 EW, SH 195 EW, SH 232 EW und SH 244 EW im Bereich der ausgebauten Wohnräume zusätzlich:

  • 220 mm Zwischensparrendämmung aus mineralischer Dämmung (WLS 035)
  • Dampfbremse
  • Installationsebene (Sparschalung)
  • innere Beplankung

13.7 Abseitenwände / Kniestöcke

(nur bei 1.5 Geschossern und beim SH 165 EW, SH 195 EW, SH 232 EW sowie beim SH 244 EW Aufbau von außen nach innen:

  • Holzständerwerk
  • 220 mm mineralischer Dämmung zwischen dem Ständerwerk (WLS 035)
  • Dampfbremse
  • Installationsebene (Sparschalung)
  • innere Beplankung

Alle Ausbauhäuser erhalten im Dachgeschoss einen nicht gedämmten und nicht verkleideten Kniestock.

13.8 Spachtel- und Acrylarbeiten

Bei der inneren Beplankung sind die Spachtel- und Acrylarbeiten, das Verschließen der Fugen nicht im Leistungsumfang enthalten.

13.9 Dach / Dachkonstruktion / Dacheindeckung

Die Dachbinder des Dachstuhls werden für alle Scanhäuser aus Vollholz im Werk produziert. Die gesamte Dachfläche wird auf der Baustelle mit einer diffusionsoffenen Unterspannbahn abgedeckt. Die Dacheindeckung erfolgt mit Betondachsteinen. Preisgleich kann zwischen den Farben Schwarz, Rot und Weinrot gewählt werden. Weitere Farben oder Tondachziegel sind gegen Aufpreis möglich. Die Dachsteinklammern bestehen aus Edelstahl.

13.10 Dachform / Dachüberstände

Die Dachform des jeweiligen Scanhauses ist aus den technischen Zeichnungen zu ersehen. An den Unterschlägen und Traufen werden weiße, fein sägerauhe, endbehandelte Schattennutpaneele bzw. Windbretter mittels Edelstahlnägeln bzw. -schrauben montiert. Die Köpfe der Befestigungsmittel sind sichtbar. Bei Häusern mit einem seitlichen Dachabschluss (z.B. Satteldach, Frontspieß, Schleppdachgauben etc.) erfolgt dieser mittels Ortgangsteinen.

Für die Dacheindeckung notwendige Formsteine wie Firstanfangssteine, Firstendsteine, Gratanfangssteine und Walmglocken gehören zur Standardausstattung.

13.11 Dachflächenfenster

Dachflächenfenster, soweit im Leistungsumfang enthalten, sind in den Ansichten und im Dachgeschossgrundriss der technischen Zeichnungen dargestellt. Es werden hochwertige Markendachfenster als Schwingfenster mit einer 3-fach Verglasung und Kunststoffrahmen montiert.

13.12 Dachentwässerung

Die Dachrinnen und Fallrohre bestehen aus Metall (Markenhersteller). Der Anschluss der Regenfallrohre erfolgt durch die Auftraggeberseite. Revisionsöffnungen oder Verlängerungen der Fallrohre (bei Bauvorhaben mit Hanglage oder Keller) sind gesondert zu vereinbaren und zu vergüten.

13.13 Schornstein

Die Hausserien KfW 55-ST und KfW 40-ST erhalten einen 1-zügigen Schornstein DN 160 inkl. Frischluftzufuhr, Regenhaube, Dachausstiegsluke 4-pfannig sowie Steigtritte und Laufroste von der Dachausstiegsluke zum Schornsteinkopf. Die Höhe und Position des Schornsteines regelt die aktuelle Bundesimmissionsschutzverordnung.

14.1 Fenster / Terrassentüren / Grundlüftungssystem

Die Fenster und Terrassentüren werden, in Anzahl und Abmessungen gemäß den technischen Zeichnungen als weiße, nach innen öffnende bzw. feststehende Kunststofffenster und -terrassentüren montiert. Dabei werden hochwertige Markenprofile (5-Kammer-System) mit einer 3-fachen Verglasung eingesetzt. Die Verglasung besteht aus Isolierglas (UG = 0,6 W/m²K nach DIN EN 673) und wird mit einer warmen Kante ausgestattet. Im Rahmen der Baubesprechung haben Sie die Möglichkeit für die Fenster und Terrassentüren Scheiben mit sicherem Bruchverhalten zu bemustern.

Für alle Fenster- und Terrassentürelemente sind folgende Sprossenvarianten im Scheibenzwischenraum gegen Aufpreis möglich:

 

Fenstervarianten

Bei Häusern der Hausserien KfW 40, KfW 40-PV und Effizienhaus 40-PVS, EH 40 plus sind Sprossenfenster nur möglich, wenn zusätzliche energiesparende Maßnahmen getroffen werden.

Die zu öffnenden Fenster werden mit Einhand-Dreh/Kipp-Beschlag sowie je zwei einbruchhemmenden Pilzzapfenverriegelungen, automatischem Flügelheber und Fehlbedienungssicherung geliefert. Die Fenster sind mit dem RAL-Gütezeichen zertifiziert.

Jedes Scanhaus ist im Standard mit einem effizienten Grundlüftungssystem versehen. Zusätzlich zum täglichen Lüften sorgt dieses nahezu unabhängig von den vorherrschenden Wind- und Wetterverhältnissen für einen konstanten Luftaustausch. Im Detail handelt es sich hierbei um eine intelligente Lüftungseinrichtung innerhalb des Fensterfalzes, welche pro Raum mindestens einmal von uns eingeplant wird. Sollten Sie sich alternativ für eine optionale Be- und Entlüftungsanlage (Sonderausstattung) entscheiden, entfällt dieses Lüftungssystem.

 

 

14.2 Haustüren

Ihr Scanhaus erhält eine weiße, nach innen öffnende Haustür mit einer modernen Edelstahlgriffstange außen und einer Edelstahldrückergarnitur im Innenbereich. Für mehr Sicherheit ist die Haustür umlaufend mit stahlverstärkten Profilen, einer stabilen 3-fach Verriegelung, Safelock-Automatik mit zwei zusätzlichen Fallriegeln und drei Stahlbändern (3-dimensional verstellbar) ausgestattet. Die Haustüren sind mit dem RAL-Gütezeichen zertifiziert. Die Fugen auf der Rauminnenseite zwischen Außenwand und Haustür werden mit Ortschaum vollständig ausgefüllt. Es kann zwischen sechs Türfüllungen mit unterschiedlichen Lichtausschnitten preisgleich gewählt werden. Optional ist eine Vielzahl anderer Haustürmodelle in unterschiedlichen Farbvarianten aus Kunststoff, Holz oder Aluminium als Sonderausstattung wählbar.

15.1 Außenfensterbänke

Die Fensterbänke bei Häusern mit Putzfassade und Holzfassaden bestehen aus Aluminium und sind weiß pulverbeschichtet. Weitere RAL-Farben sind gegen Aufpreis möglich. Bei Verblendfassaden werden die Sohlbänke der Fenster, Hauseingangs- und Terrassentüren als Rollschicht ausgeführt.

15.2 Innenfensterbänke

Die Innenfensterbänke bestehen aus einem Holzverbundwerkstoff mit einer weißen Beschichtung aus Kunststoff und haben im Standard 20cm Ausladung. Bei Holz- und Verblendfassade beträgt die Ausladung 30 cm bzw. 25 cm. In den Bädern und den Gäste-WCs werden die Brüstungen zum Fliesen vorbereitet.

15.1 Innentüren

Die Innentüren und Wohnungseingangstüren (bei SH 137 WB EW, SH 195 EW, SH 202 S EW und SH 232 EW Var. A) werden mit CePal-Oberfläche in Weiß geliefert. Als Drückergarnitur stehen drei Edelstahlgarnituren mit Rosette zur Auswahl. Die Innentüren der Bäder enthalten eine Baddrückergarnitur.

15.2 Treppen

Innentreppe für 1,5 Geschosser, Stadtvillen und Mehrgenerationenhäuser außer SH 137 WB EW

Zum Obergeschoss führt eine offene Vollholztreppe aus farblos lackiertem Buchenholz (parkettverleimt) mit Rundstabtreppen- und Brüstungsgeländer sowie einer Deckenrandverkleidung im Austritt. Die Treppenform richtet sich nach dem entsprechenden Haustyp und wird wie im Grundriss dargestellt montiert. Verschiedene Modelle und Holzarten sind gegen Aufpreis möglich.

Inspektionsluke

Alle Häuser erhalten eine hochwertige, gedämmte Inspektionsluke mit klappbarer Trittleiter zum Spitzboden.

17.1 Leitungssysteme innen (Brauch-, Frischwasser- und Heizungsleitungen)

Es werden die kompletten Leitungssysteme innerhalb des Gebäudes montiert. Die Heizungs-, Warm- und Kaltwasserleitungen bestehen aus einem Kunststoff-Metall-Verbundrohr. Die Wasserzuleitung innerhalb des Hauses wird bis zu der unter 16.3. spezifizierten Ausrüstung geliefert und montiert. Zusätzliche Leitungen müssen separat beauftragt und verrechnet werden. Eine Be- und Entlüftung der Grundleitungen über das Dach ist im Preis enthalten. Bei Ausbauhäusern werden die Anschlüsse für den Dachgeschossausbau (Abwasser, Warm- und Kaltwasser, Heizung) im Hauswirtschaftsraum vorbereitet.

17.2 Heizung

Luft-/Wasserwärmepumpe**

Alle Scanhäuser werden mit einer Luft-/Wasserwärmepumpe mit Warmwasserspeicher ausgestattet. Das Fundament für die Außeneinheit (Abstand zum Haus im Bereich HWR – Hausanschlüsse der Innen- und Außeneinheit max. 0,50m) und der elektrische Anschluss sind im Preis enthalten. Ein größerer Zählerschrank mit zweitem Zählerplatz für den Wärmepumpentarif ist gegen Aufpreis möglich. Örtliche Schallschutzanforderungen an die Außeneinheit der Wärmepumpe können aufpreispflichtige Sonderausstattungen notwendig machen. Ändert sich das Gebäudevolumen durch Gebäudeerweiterung oder ein Kellergeschoss, übernimmt die Auftraggeberseite die Kosten für eine größere Auslegung der Heizungsanlage.

* außer bei Häusern mit Keller

** Bei Mehrgenerationenhäusern und dem SH 80 Bplus40 ist zusätzlich ein 200 Liter Pufferspeicher im Leistungsumfang enthalten.

Fußbodenheizung

Alle Scanhäuser werden mit Fußbodenheizung ausgestattet. In jedem Geschoss wird zentral ein weißer Heizkreisverteiler montiert. Die Steuerung der Wohnräume erfolgt über elektromechanische Raumtemperaturregler (ein Regler je abgeschlossenen Raum). Im Standardgrundriss enthaltene Wannen- und Duschbäder erhalten zusätzlich einen Handtuchheizkörper mit elektrischer Heizpatrone.

17.3 Sanitär

Die komplette Sanitärausstattung (hochwertiger Markenhersteller Vigour) wird geliefert und montiert. Die Farbe der Sanitärkeramik ist weiß.

Die Anzahl der Sanitärobjekte richtet sich nach den Darstellungen in den technischen Zeichnungen*. Die einzelnen Sanitärobjekte werden wie folgt ausgeführt:

  • Waschtisch Vigour clivia, Breite 60 cm Einhebel-Waschtischbatterie Vigour clivia verchromt, für Gäste-WCs auch als Handwaschbecken in 50 cm Breite möglich
  • Wand-Tiefspül-WC Vigour clivia style spülrandlos, Ausladung 54 cm WC-Sitz mit Deckel softclose und Vorwandmodul
  • Badewanne Vigour clivia, 170 x 75 cm Aufputz-Badebatterie Vigour clivia verchromt mit Wand-Brausenhalter, Handbrause und Brauseschlauch
  • Dusche wahlweise als Duschwanne Vigour clivia, 90 x 90 cm oder als Duschrinne**, ohne Duschabtrennung, inkl. Vigour clivia Brausebatterie verchromt mit Brausestange, Handbrause und Brauseschlauch

Zusätzlich erhält jedes Scanhaus folgende Sanitärausstattung:

  • 1 Warm- und Kaltwasseranschluss für die Küchenspüle***
  • 1 Anschluss für die Spülmaschine***
  • 1 Waschmaschinenanschluss***
  • 1 Außenwasserhahn, frostsicher
  • 1 Trinkwasserfilter mit Druckminderer

 

Vom Standard abweichende Sanitärobjekte können aus 3 alternativen Serien gewählt werden. Davon abweichende Serien können mit dem ausführenden Subunternehmen separat vereinbart und verrechnet werden. Zirkulationsleitungen für Warmwasser sind nicht im Leistungsumfang enthalten. Durch den kostenpflichtigen Einsatz von Zirkulationsleitungen kann die Effizienzfähigkeit des Hauses beeinträchtigt werden.

* Jedes Haus hat eine Dusche im Standard. Die Mehrgenerationenhäuser erhalten jeweils 2 Duschen.

** Hierbei ist die Lieferung und Montage des Grundkörpers der Dusche vom Leistungsumfang des Auftragnehmers umfasst (Abflusskörper). Ebenfalls die Lieferung der Duschrinne ist vom Leistungsumfang des Auftragnehmers umfasst, jedoch nicht die Montage, da dies erst mit sogenannten einfliesen der Dusche möglich ist. Die Montage der Duschrinne erfolgt in Eigenleistung des Auftragnehmers im Zuge der durchzuführenden Fliesenarbeiten durch seitens des Auftraggebers gesondert zu beauftragendem Fliesenleger. Für die Ausführung mit Duschrinne im Dachgeschoss ist beim SH 80 Bplus 40 ein zusätzlicher Estrich notwendig.

*** Bei Mehrgenerationenhäusern erhält jede Wohneinheit einen Anschluss für die Küchenspüle, die Spülmaschine und die Waschmaschine sowie zusätzlich jeweils einen separaten Warm- und Kaltwasserzähler.

 

17.4 Photovoltaik

In den Hausserien KfW 55-PV, KfW 40-PV und Effizienzhaus 40-PVS, EH 40 plus ist eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von ca. 4,0 kWp inkl. Wechselrichter und einem Zählerschrank mit einem zusätzlichen Zählerplatz im Leistungsumfang enthalten. Die Hausserie Effizienzhaus 40-PVS, EH 40 plus ist zusätzlich mit einem Stromspeicher (Kapazität ca. 5 kWh) ausgestattet. Die PV-Module können auf bis zu zwei Teildachflächen installiert werden, dabei muss berücksichtigt werden, dass mindestens 6 Module je Dachfläche installiert werden. Bei der zusätzlichen Belegung von mehr als 2 Dachflächen werden kostenpflichtige Zusatzausstattungen notwendig (z.B. ein zweiter Wechselrichter oder zusätzliche Optimierer). Die PV_Module müssen nach Süden mit einer maximalen Abweichung von 90° nach Osten bzw. Westen ausgerichtet sein. Ist dies aufgrund der Ausrichtung des Hauses, zusätzlichen Bauteilen, Änderungen der Hauskubatur nicht möglich, sind ggf. aufpreispflichtige Zusatzaufwendungen (z.B. Änderung der Dachform) erforderlich. Bei Verschattung einzelner Module durch Dachbauteile oder die örtlichen Gegebenheiten, sind zusätzlich aufpreispflichtige Optimierer notwendig, welche eine optimale Anlagensteuerung ermöglichen. Die benötigte Anzahl teilen wir Ihnen nach der Haus- bzw. Anlagenplanung mit. Eine Anpassung der Anlage auf Ihre Wünsche bzw. ein Stromspeicher, falls nicht im Leistungsumfang enthalten, ist unter Berücksichtigung der Gegebenheiten (Dachform, Dachneigung, HWR-Größe, …) gegen Aufpreis möglich.

Für die Inbetriebnahme der PV-Anlage ist die Bereitstellung eines funktionsfähigen Internetanschlusses durch die Auftraggeberseite erforderlich.

Im Leistungsumfang der Hausserien KfW 55, und KfW 40 ist die Vorbereitung für die Nachrüstung einer Photovoltaikanlage enthalten. Diese beinhaltet ein Leerrohr vom HWR bis in den Kaltdachbereich sowie eine Kabeldurchgangspfanne.

In den Hausserien KfW 40-PV, EH 40-PVS sowie EH 40 plus ist o.g. PV-Anlage enthalten. Bitte berücksichtigen Sie, dass bei förderfähigen Projekten lt. KfW-Anforderungen die Größe der PV-Anlage von dem Standort, der Lage sowie der Ausrichtung des Hauses abhängt. Aus diesem Grund können wir Ihnen die tatsächliche Anlagengröße für Ihre Projekte / Ihr Projekt erst in der Planungsphase mitteilen, nach konkreter Beurteilung Ihres Einzelfalls durch den für Sie zuständigen Architekten.

Bei Häusern mit einer Einliegerwohnung (Mehrgenerationshäuser) wir der Stromertrag der PV-Anlage in den Stromkreis der Hauptwohnung integriert. Es ist auch möglich den Allgemeinstromzähler zu versorgen (Wärmepumpe, HWR, Hausflur, …). Der Überschuss wird in beiden Fällen ins Netz eingespeist. Bei einer Vollvermietung des Hauses gibt es verschiedene weitere (aufpreispflichtige) Möglichkeiten die wir Ihnen gerne separat im Detail erläutern.

17.5 Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

In der Hausserie Effizienzhaus 40 plus ist eine auf das Standardhaus konfigurierte dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung im Leistungsumfang enthalten. Diese besteht aus in den Außenwänden der Wohn- und Schlafräume installierten Lüftungsgeräten mit Keramik-Wärmespeicher, die im Pendelbetrieb verbrauchte Luft abführen und Frischluft nach innen führen. In Räumen im Dachgeschoss ohne Außenwand wird das Lüftungsgerät in der Kniestockwand montiert. Die Zu- und Abluft erfolgt über einen Dachdurchgang. In den Nutzräumen wie Bäder, WCs und Hauswirtschaftsräumen werden Abluftgeräte installiert. Alle Lüftungsgeräte erhalten innen eine weiße Kunststoffabdeckung und außen ein weißes Wetterschutzgitter. Weiter Farben sind für die Wetterschutzgitter auf Anfrage möglich. Die Lüftungsanlage ist über eine zentral im Erdgeschoss installierte Regeleinheit regulierbar. Häuser mit Einliegerwohnung erhalten zwei Lüftungsanlagen mit getrennten Regelungen.

Bei Änderungen des Grundrisses, erhöhten Schallschutzanforderungen oder Änderungen der Fassadenart muss der Leistungsumfang der Lüftungsanlage angepasst werden. Anfallende Mehrkosten trägt die Auftraggeberseite.

Die Lieferung und Installation eines Kundenzählerschrankes im Hausanschlussraum einschließlich der Sicherungen und einem Zählerplatz sind im Hauspreis enthalten. Mehrgenerationenhäuser erhalten zusätzlich eine Unterverteilung in die zweite Wohneinheit mit Zwischenzähler.* Das SH 244 EW bekommt im gemeinsamen Hausanschlussraum einen vergrößerten Zählerschrank mit 2 Zählerplätzen. Erfolgt der Anschluss über eine Hausanschlusssäule mit Erdkabel durch die Auftraggeberseite kann keine Gutschrift erfolgen.

* Wenn eine Vermietung der Einliegerwohnung (keine Eigennutzung) geplant ist, ist ein separater Hausanschluss oder eine Hausanschlusssäule notwendig. Die Kosten trägt der Bauherr.

Im Kaufpreis sind folgende Elektroanschlusspunkte Potentialausgleich enthalten:

Elektroanschlusspunkte

Die Elektroanschlusspunkte werden in Zusammenarbeit zwischen der Auftraggeberseite und dem ausführenden Subunternehmer platziert. Zusätzliche Punkte können als Teil eines Ausstattungspaketes dazu gekauft oder separat mit dem ausführenden Subunternehmen vereinbart und verrechnet werden. Schalter und Steckdosen sind Markenfabrikate. Im Standard kann bei der Bemusterung mit dem ausführenden Subunternehmen zwischen Creme- und Reinweiß gewählt werden. Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen und nach der geltenden Landesbauordnung gegebenenfalls geforderte Rauchmelder sind nicht Bestandteil des Leistungsumfangs der ScanHaus Marlow GmbH. Die handelsüblichen Rauchmeldesysteme sind in der Regel batteriebetrieben, so dass keine baulichen Vorleistungen für die Installation durch die Auftraggeberseite erforderlich sind. Ändert sich das Gebäudevolumen durch Gebäudeerweiterung oder ein Kellergeschoss, übernimmt die Auftraggeberseite die Kosten für eine größere Auslegung der Elektroanlage.

Malerarbeiten im Innenbereich, Wand- und Bodenbeläge einschließlich Abdichtungsarbeiten sowie Silikonfugen gehören nicht zum Leistungsumfang.

Hinweise für die fachgerechte Ausführung der Eigenleistungen erhalten Sie mit dem ScanHaus Marlow Info-Stick in der Baubesprechung. Für Eigenleistungen empfehlen wir Ihnen gern kompetente Baupartner.

Nach Fertigstellung gemäß Baubeschreibung wird das Scanhaus besenrein an die Auftraggeberseite übergeben. Bei der Schlussbesichtigung wird ein Übergabeprotokoll erstellt und alle technischen Baugruppen erläutert.

Generell führen wir bei allen Scanhäusern eine Luftdichtigkeitsmessung mittels Blower-Door-Test durch.

ERST BAUEN – DANN ZAHLEN! ist Ihre Sicherheit. Die Gewährleistung für das Bauwerk beträgt fünf Jahre nach BGB.

Berater vor Ort

Berater in Ihrer Nähe finden

Sie erreichen unsere fachkundigen Hausverkäufer deutschlandweit in über 50 Musterhäuser und Vertriebsbüros, welche gern Ihre ganz persönlichen Wünsche und Fragen beantworten.

Kostenfrei Fertighaus Katalog bestellen

Bestellen Sie kostenlos und unverbindlich unseren Hauskatalog für Ihr Traumhaus und erfahren Sie alles über ScanHaus Marlow.

Jetzt bestellen