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Förderung für den Hausbau? Diese Möglichkeiten gibt es

Viele Menschen wünschen sich ein Eigenheim, sind sich jedoch unsicher wegen der permanenten finanziellen Belastung über viele Jahre, die ein eigenes Haus mit sich bringt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den finanziellen Kraftakt beim Hausbau nicht allein schultern müssen. Machen Sie Gebrauch von staatlichen Fördermitteln und von Förderungen, die Ihnen sowohl auf Bundesebene als auch von der Kommune für Ihren Hausbau bereitgestellt werden.

 

Inhalt:

Welche Fördermittel gibt es für den Hausbau?

Für den Traum vom Eigenheim stehen Ihnen verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, die Ihre Baufinanzierung unterstützen können. Diese unterscheiden sich im Förderumfang und in der Förderart. Damit Sie einen Überblick über mögliche Finanzspritzen zur Schaffung von Eigenwohnraum erhalten, haben wir alle derzeit gültigen Fördertöpfe zusammengetragen.

 

Überblick über Förderung beim Hausbau:

  • Förderung durch die KfW-Programme

  • Förderprogramme der Bundesländer und Kommunen

  • BAFA-Förderung

  • Wohn-Riester

  • Bausparvertrag

  • Förderung durch kirchliche Institutionen

  • Arbeitgeberdarlehen

 

Aus der Vielzahl an Förderprodukten möchten wir nun auf einige für Sie näher eingehen.

 

Förderung für das Eigenheim durch die KfW-Programme

Die Eigenheimförderung durch die KfW bedeutet für Sie in erster Linie ein zinsgünstiges Darlehen, das als Ergänzung zu Ihrer Baufinanzierung verstanden wird. Ein kompletter Kredit zur Schaffung von Eigenwohnraum ist nicht vorgesehen. Aus diesem Grund beschränkt sich die Darlehenshöhe auf höchstens 120.000 Euro.

KfW

Unter dieser Bezeichnung ist die größte Förderbank Deutschlands bekannt, die als Kreditanstalt für Wiederaufbau im Jahr 1948 gegründet wurde und in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung Darlehen vergibt.

Die Laufzeiten der KfW-Bank betragen bis zu 30 Jahre, bei einer Zinsbindung von 10 Jahren. Sie bezahlen in den ersten Jahren ausschließlich Zinsen, während die Tilgung noch ausgesetzt wird. Dieser Zeitraum kann bis zu fünf Jahre andauern und gewährt Ihnen einen gewissen finanziellen Freiraum. Entsprechende Zinsinformationen können Sie bei der KfW anfragen.

Hinweis

Um eine Förderung für den Hausbau zu erhalten, ist es bei allen Förderprogrammen notwendig, die Mittel vor dem Baubeginn zu beantragen. Anderenfalls können Ihnen keine Zuschüsse bewilligt werden.

KfW-Darlehen: Die verschiedenen KfW-Programme

Die KfW stellt im Rahmen der Förderprogramme der Bundesregierung Darlehen und Zuschüsse für Privatpersonen zur Verfügung, um Sie beim Bauen eines Hauses zu unterstützen.

Dazu zählen:

124 — KfW-Wohnungseigentumsprogramm (Kredit)
153 — Energieeffizient Bauen (Kredit zum Einbau energiesparender Anlagen wie Photovoltaik oder Biogas)
270 — Erneuerbare Energien — Standard (Kredit mit Tilgungszuschuss)

424 — Baukindergeld

431 — Energieeffizient Bauen und Sanieren — Zuschuss Baubegleitung
433 — Energieeffizient Bauen und Sanieren — Zuschuss Brennstoffzelle



Wie Sie der Zusammenstellung entnehmen können, gibt es verschiedene Darlehensvarianten. Bauen Sie beispielsweise ein KfW-Effizienzhaus unter Berücksichtigung moderner umweltfreundlicher Standards, so wird Ihnen ein Teil der Darlehenssumme als Tilgungszuschuss gewährt. Möglich ist in Abhängigkeit der Energieeffizienz ein Tilgungszuschuss von bis zu 24.000 Euro bei einem Darlehen von 120.000 Euro (z. B. bei einem KfW-Effizienzhaus 40) und stellt damit eine großzügige Förderung beim Hausbau dar, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

 

BAFA-Förderung

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt Fördergelder zur Verfügung, wenn Sie beim Neubau Umbaumaßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien durchführen. So können Sie beispielsweise für den Einsatz einer Wärmepumpenanlage einen Fördersatz von bis zu 35 Prozent in Anspruch nehmen bei einem maximal förderfähigen Betrag von 50.000 EUR Investitionskosten. Hier erhalten Sie mehr Infos zum Förderprogramm der BAFA.

Wohn-Riester

Die sogenannte Riester-Rente ist eine staatliche Fördermaßnahme, die Sie auch zur Finanzierung von Wohneigentum einsetzen können. Unter der Bezeichnung Wohn-Riester zahlen Sie dabei einen Anteil Ihres Einkommens in das Riester-Programm ein und kommen zusätzlich in den Genuss staatlicher Zuschüsse. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die monatlichen Einzahlungen steuerlich abzusetzen.

Wohn-Riester können Sie in verschiedenen Varianten nutzen: Zur Einzahlung in einen Bausparvertrag, durch die Nutzung eines Bausparsofortdarlehens oder zur Tilgung eines Kredits, wenn Sie bereits eine Immobilie besitzen.

 

Bausparvertrag

Die klassische Art, eine Baufinanzierung zu bekommen, ist der Bausparvertrag. Auch hier wird mit der Wohnungsbauprämie ein staatlicher Zuschuss geleistet. Voraussetzung dafür ist, dass Sie nicht über der Einkommensgrenze liegen (Single: 26.500 Euro, Verheiratete: 51.200 Euro jährliches zu versteuerndes Einkommen). Weiterhin müssen Sie selbst in den Bausparvertrag einzahlen. Erhalten Sie von Ihrem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen, können Sie diese in Ihren Bausparvertrag investieren.

Weitere Förderungen beim Hausbau

Neben all den beschriebenen Fördermitteln stellen die Bundesländer und Kommunen Gelder zur Verfügung, beispielsweise als Eigenheimzulage. Auch die Kirchen in Deutschland unterstützen durch die Verpachtung von Grundstücken mit Erbbaurecht die Schaffung von Wohneigentum. Manche Arbeitgeber vergeben zudem spezielle zinsvergünstigte Darlehen. Das erst 2018 eingeführte Baukindergeld wiederum läuft 2020 aus.

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Hausbau: Beantragen Sie Ihre Förderung.| © shutterstock

Fazit

Die finanzielle Förderung beim Hausbau gestaltet sich dank staatlicher und kommunaler Förderprogramme sowie der Unterstützung verschiedener Institutionen sehr vielfältig. Informieren Sie sich entsprechend Ihrer Vorstellungen, ob es aktuell zinsvergünstigte Darlehen und/oder Zuschüsse gibt, unter anderem für die Nutzung erneuerbarer Energien, die für Sie in Frage kommen. In allen Fällen schaffen Sie sich einen gewissen finanziellen Spielraum.

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