Ob die generell bessere Lebensqualität, die Wertsteigerung, die Unabhängigkeit, das mietfreie Wohnen, die Altersvorsorge oder andere Argumente für das eigene Haus sprechen: Wenn Sie die Vorteile eines Eigenheims überzeugt haben, dann investieren Sie in Ihren Wohntraum.
9 gute Gründe: Diese Vorteile sprechen für ein Eigenheim
Viele Menschen träumen vom Eigenheim. Die Sehnsucht nach ausreichend Platz im und ums Haus sind gestiegen. Wo sich in einer Wohnung kein separates Büro einrichten lässt oder der Bewegungsradius auf dem kleinen Balkon endet, reift die Idee der eigenen vier Wände. Welche Vorteile für ein Eigenheim sprechen, können Sie nun nachlesen.
Darum geht es:
1. Eine Lebensqualität im eigenen Haus
Die eigene Immobilie wird allgemein oft mit besonderer Lebensqualität verbunden. Durch ausreichend Wohnraum können die einzelnen Bereiche für Homeoffice und Homeschooling leichter abgegrenzt werden und erlauben Rückzugsräume für alle Familienmitglieder. Da sich der Homeoffice-Trend immer mehr etabliert, werden bestehende Wohnungen vielfach zu klein. Viele haben in der entschleunigten Zeit auch ihre Liebe zur Natur wiederentdeckt. Man erträumt sich einen Bereich zum Wohlfühlen und Entspannen im eigenen Garten oder möchte sich mit dem Anbau von Obst und Gemüse selbst versorgen. Einer der schönsten Vorteile eines Eigenheims ist zweifelsohne das eigene Grundstück.
Lebensqualität wird natürlich auch mit den individuellen Wohnträumen verbunden. Dazu zählen neben der Lage des Hauses die Architektur, die Größe und die Raumaufteilung. Vielen Menschen gefällt beispielsweise der Trend des barrierefreien Wohnens. Andere wiederum priorisieren im Eigenheim und Garten ein ressourcenschonendes und umweltfreundliches Leben verwirklichen. Für manche ist die perfekte Lage im Ballungszentrum entscheidend, für andere ist das Zuhause im ländlichen Bereich genau richtig.
Wahre Lebensqualität bedeutet für viele, die Freiheit zu haben, im eigenen Zuhause sich frei entfalten zu können. Aber auch sich Haustiere anzuschaffen und sich im Garten selbst versorgen zu können. Da jeder zweite weiterhin im Homeoffice arbeiten möchte (Statista 02/2021), wird auch ein Rückzugsort im eigenen Haus immer wichtiger und sollte in der Hausplanung auch evtl. dem großen Wohn- und Essbereich vorgezogen werden. Ein Grund für das Verlangen nach Homeoffice ist sicher auch die Tatsache, dass 20% der Pendler in Deutschland Wege zwischen 30 bis 59 Minuten zur Arbeit aktuell auf sich nehmen (Statista 03/2021). Homeoffice erspart Ihnen also viel Zeit auf der Straße.
2. Unabhängigkeit
Im Gegensatz zur Mietwohnung zählt die Unabhängigkeit zu den großen Vorteilen eines Eigenheims. Im Haus dürfen beispielsweise die Kleinen toben, ohne dass der Nachbar klingelt. Kein Vermieter, der Haustiere verbietet. Allein diese wenigen Beispiele verdeutlichen bereits die Freiheit im eigenen Haus.
3. Mietfrei wohnen
Auch wenn Sie zunächst die Baufinanzierung tilgen müssen, so entfällt dieser Posten in absehbarer Zeit. Denken Sie lediglich daran, einen gewissen Betrag im Monat als Rücklage für eventuelle Reparaturen, Sanierungen und Modernisierungen beiseitezulegen. Während in einer Mietimmobilie zwangsläufig Mieterhöhungen auftreten, brauchen Hauseigentümer diese steigenden Kosten zumindest nicht zu fürchten. Klarer Vorteil für das Eigenheim.
Rücklage: Es empfiehlt sich 7,10 €/m² bei Immobilien bis 22 Jahre und 9 €/m² Wohnfläche ab einer 22 Jahre alten Immobilie im Jahr anzusparen. Somit können Sie eine gute Rücklage für evtl. anfallende Reparaturen am Haus anlegen.
4. Altersvorsorge
An diesen Punkt anschließend ist ein eigenes Haus natürlich die ideale Altersvorsorge. Gerade wenn die Rente nicht mehr so üppig ausfällt wie der bisherige Lohn, lässt es sich im Alter in einer abgezahlten Immobilie wunderbar leben. Wurde beim Bau ein zusätzliches Gästezimmer und -WC eingeplant, können auch die Kinder und Enkel regelmäßig vorbeikommen und Ihnen viel Lebensfreude schenken. Bestimmte bauliche Grundvoraussetzungen fürs Alter sind ebenfalls von Vorteil (u.a. keine Stufen/Schwellen, Platz für Rollstuhl-Fahrtwege/-Radien, Durchgänge min. 90 cm breit, etc.).
Sorgen Sie rechtzeitig vor und lassen Sie Ihr Haus bauen! Warum? Als Faustformel gilt: Mindestens 90% der Kreditsumme sollte bis Renteneintritt getilgt worden sein. Noch besser ist es, wenn die Finanzierungsplanung so ausgerichtet ist, dass zum Renteneintritt der volle Kredit abbezahlt ist. So können Sie sorgenfrei in den neuen Lebensabschnitt starten.
5. Wertsteigerung
Gerade Häuser, die energieeffizient gebaut und mit modernster Technik ausgestattet sind, können im Laufe der Zeit an Wert gewinnen. Dieses Potenzial haben auch Immobilien in attraktiven Lagen und Regionen, Häuser mit gehobener Ausstattung und qualitativ hochwertigen Baumaterialien. Im Vergleich zu anderen Anlageformen schneidet die eigene Immobilie häufig deutlich besser ab.
6. Förderungen beim Hausbau nutzen
Haben Sie sich bereits für den Kauf oder Bau eines Hauses entschieden, so kann diese Investition von staatlicher Seite gefördert werden. Bei der Modernisierung eines Altbaus oder dem Bau eines Niedrigenergiehauses können Zuschüsse und Kredite für energiesparende und ressourcenschonende Technik gewährt werden. Informieren Sie sich beispielsweise bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über aktuelle Fördermaßnahmen.
7. Grundstückspreise steigen - Besser jetzt bauen
Da vielfach die Nachfrage nach Wohnimmobilien höher als das Angebot ist, steigen die Immobilienpreise kontinuierlich. Jedoch steigen vor allem die Grundstückspreise und nehmen teilweise einen größeren Teil Ihres Baubudgets ein als der Hausbau an sich. Zögern Sie seit Jahren mit dem Entschluss für den Hausbau, dann sollten Sie zeitnah Nägel mit Köpfen machen. Neben den erwähnten Fördermöglichkeiten bieten auch Fertighäuser einen guten finanziellen Rahmen.
8. Gegenwärtige Zinssituation nutzen
Auch wenn die Zinsen heute deutlich höher sind als während der Niedrigzinsphase, liegen sie im historischen Vergleich weiterhin auf einem moderaten Niveau. Die weitere Entwicklung lässt sich nicht sicher vorhersagen. Wer eine Immobilie finanzieren möchte, sollte daher nicht auf möglicherweise sinkende Zinsen spekulieren, sondern auf eine solide Finanzierung mit ausreichendem Eigenkapital und einer möglichst hohen Tilgungsrate setzen. Denn eine höhere Tilgung reduziert die Restschuld schneller und verkürzt die Gesamtlaufzeit des Kredits erheblich. Gerade in Zeiten höherer Zinsen kann dies langfristig zu erheblichen Einsparungen führen.
9. An die nächste Generation denken
Ein weiterer nennenswerter Grund für die Wohnimmobilie ist das Vererben. Bei einem Eigenheim handelt es sich um eine attraktive Wertanlage. Zudem wird es durch den zunehmenden Mangel an Baugrund für nachkommende Generationen immer schwieriger werden, sich den Traum vom Eigenheim auf eigenem Grundstück zu ermöglichen.