Ein Grundstück für Ihr Fertighaus - Das sollten Sie beachten


Die richtige Lage

Die Lage ist eines der wichtigsten Entscheidungskriterien. Im Vorfeld sollten sich Bauherren Gedanken darüber machen, welche Infrastruktur sie benötigen. Befinden sich in der Nähe öffentliche Verkehrsmittel bzw. ist man darauf angewiesen? Sind Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Kindergärten, Ärzte, Banken oder Ähnliches in der Umgebung?


Der Bebauungsplan

Der Bebauungsplan regelt in Deutschland die Art und Weise der möglichen Bebauung und Nutzung von Grundstücken. Im Bebauungsplan ist außerdem festgehalten, welche Flächen nicht bebaut werden dürfen und umfasst nur ein Teil eines Gemeindegebietes, z. B. eine Gruppe von Grundstücken oder einen Stadtteil. Folgendes ist im Bebauungsplan geregelt:

  • Art des Baugebiets (Wohngebiet, Gewerbe, Mischgebiet)
  • Geschossflächen- und Grundflächenzahl
  • Anzahl der erlaubten Vollgeschosse
  • offene oder geschlossene Bauweise
  • Baulinien, Grenzen, Abstände
  • Bebauungstiefe
  • Dachform und Neigung
  • Farben
  • Baumaterialien
  • Angaben zu Stellplätzen und Grünanlagen
  • Lage von Versorgungsleitungen
  • Stellflächen für Mülltonnen
  • Umweltbericht (Umwelteinflüsse)


Die Grundstücksgröße

Die benötigte Grundstücksgröße hängt von den individuellen Bedürfnissen ab. Die Größe des Hauses sowie die Gartengestaltung beeinflussen ebenfalls die Grundstücksgröße. Denn durch die Grenzbebauung muss das Haus mindestens 3 Meter von der Grundstücksgrenze abstehen.

Das Bodengutachten

Vor der Planung Ihres neuen Fertighauses wird der Baugrund mit einem Bodengutachten untersucht. Ein Bodengutachten umfasst folgende Aussagen über den Untergrund:

  • Wie hoch ist die Tragfähigkeit des Untergrundes?
  • Müssen kostenintensive Bodenverbesserungen vorgenommen werden?
  • Liegt die Gründung des Gebäudes unterhalb des zu erwartenden Grundwasserspiegels?
  • Wie hoch ist die Wasserbelastung der Gründungs- und Kellerbauteile?
  • Wie müssen die Gründungs- und Kellerbauteile abgedichtet werden?

Mittels des Bodengutachtens wird auch festgestellt ob es Altlasten wie Schuppen, Garagen oder Sonstiges gibt.

Die Erschließung des Grundstücks

Grundsätzlich ist es empfehlenswert nur Grundstücke zu kaufen, wo alle wichtigen Versorgungs-, Abwasser- und Kabelleitungen bereits gelegt sind. Diese Kosten sind bereits im Kaufpreis enthalten. Diese Kosten sind bereits im Kaufpreis enthalten. Ansonsten muss der Bauherr für die Erschließung eigenständig sorgen und die anfallenden Kosten übernehmen.

Grundstücksbewachsung

Sind bei Einzelgrundstücken Bäume auf dem Grundstück vorhanden, sollte vorher geklärt werden, ob diese dem Hausbau im Weg stehen. Unter Umständen muss dann eine Fällgenehmigung eingeholt werden, da Bäume ab einer bestimmten Größe nicht gefällt werden dürfen. Zu beachten ist außerdem, dass Fällungen nicht zu jeder Jahreszeit möglich sind.


Die Nutzungsrechte dritter Personen

Überprüfen Sie außerdem, ob im Grundbuch Nutzungsrechte, wie Wege-, Überfahrts- oder Leistungsrechte zu Gunsten eines Dritten eingetragen sind.


Anfallende Kosten

Neben dem eigentlichen Kaufpreis des Grundstücks fallen folgende Kosten an:

  • Grunderwerbssteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent)
  • Notargebühren
  • Gerichtskosten für den Grundbucheintrag
  • Maklercourtage, wenn einer eingeschaltet wurde (3 bis 6 Prozent)
  • Vermessungskosten, wenn das Grundstück noch nicht vermessen wurde (ca. 1.000 Euro)
  • Bodengutachten

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