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Richtig lüften und heizen




Drei- bis viermal richtig „Stoßlüften“ am Tag hilft gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit

Die von ScanHaus Marlow erbauten Häuser sind nach dem neuesten Stand der Technik und den gesetzlichen Regelwerken hergestellt. D.h. im Bezug auf die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle, dass diese durch eine komplett umschließende Dampfbremse gewährleistet ist. Dies wiederum bedeutet, dass keine kalte Außenluft eindringen und keine warme Innenluft entweichen kann. Auf Grund der Luftdichtigkeit des Gebäudes ist ein richtiges Heiz- und Lüftverhalten zu gewährleisten, um Schwitzwasserbildung (Kondensation) zu vermeiden.

Zum besseren Verständnis der bauphysikalischen Zusammenhänge hier einige Erläuterungen:


Wasserdampf in der Raumluft
In Wohnbereichen wird ständig Wasserdampf erzeugt (Atmung, Schwitzen, Kochen, nasse Wäsche, Grünpflanzen etc. – am Tag in der Summe bei einem Vier-Personen-Haushalt bis zu 25 Liter!). Diese Dampfmenge befindet sich in der Raumluft. Das Vermögen, Wasser zu absorbieren, also aufzunehmen, wird stark von der Temperatur der Luft beeinflusst. Das heißt, je höher die Raumlufttemperatur ist, desto besser ist die Wasseraufnahmefähigkeit.


Kondensation beginnt am Scheibenrand
Ist die Luft gesättigt mit absorbiertem Wasserdampf, beginnt diese an kalten Oberflächen (Fensterscheiben, Außentüren etc.) zu kondensieren und schlägt sich als sichtbares Wasser nieder. Die Kondensatbildung tritt also dann auf, wenn die Luftfeuchtigkeit verhältnismäßig hoch und die Raumluft- und Oberflächentemperatur relativ niedrig ist. Die auftretende Kondensation beginnt stets am Scheibenrand. Außerdem wird durch vor gelagerte Fensterbänke, Gardinen, Möbel etc. die Luftströmung verhindert. Dadurch kann am unteren Scheibenbereich früher als in der Scheibenmitte Schwitzwasser auftreten.




Bei der Übergabe Ihres neuen Hauses erhalten Sie von ScanHaus Marlow ein Hygrometer

Räume kühlen in der Nacht aus
Besonders in niedrig- bzw. ungeheizte Räumen (z.B. Schlafzimmer, Kinderzimmer etc.) kann Kondensat an kalten Tagen durch die zuvor beschriebenen Vorgänge auftreten. Ursächlich hierfür ist, dass die betreffenden Räume während der Nacht stetig auskühlen und die Raumluft durch die Atmung (Wasserdampfmenge je Mensch pro Nacht ca. ein – zwei Liter) bei relativ niedriger Raumtemperatur mit Wasserdampf gesättigt ist.


… und so verhindern Sie Schwitzwasser an den Scheiben
Grundsätzlich kann man durch das Einhalten bestimmter Regeln die Bildung von Schwitzwasser verhindern oder zumindest eindämmen. Dazu müssen jene Räume, in denen sich Kondensat bildet,  noch mehr als bisher gelüftet werden. Dies sollte nicht durch „Dauerlüften“ (Fenster in Kippstellung) sondern durch mindestens drei- bis viermaliges „Stoßlüften“ mit einer Dauer von jeweils mindestens 10 - 15 Minuten in allen Räumen des Hauses erfolgen. Außerdem sollte feuchte Raumluft nicht von einem in den anderen Raum geleitet werden, sondern immer nach außen.



Unser TIP



Die Lüftungsdauer können Sie selbst sehr einfach kontrollieren:
Wenn Sie das Fenster öffnen, wird bei Außentemperaturen unter 12 Grad Celsius die kalte Außenseite des Fensters sofort beschlagen. Sobald dieser Belag verschwunden ist, schließen Sie die Fenster wieder. Während dieser Öffnungszeit ist die verbrauchte Luft komplett ausgetauscht worden, Wände und Möbel sind noch nicht ausgekühlt.


Dabei sind die Heizkörper auszuschalten und nach dem erfolgten Lüftvorgang wieder in Betrieb zu nehmen. Die Raumluft wird nun wieder erwärmt und kann für die nächsten drei bis vier Stunden Feuchtigkeit aufnehmen. Danach ist der Vorgang (drei- bis viermal täglich) zu wiederholen. Ebenfalls ist es förderlich, die Raumtemperatur im gesamten Tages- und Nachtverlauf nicht unter 20 – 21°C fallen zu lassen. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die relative Luftfeuchtigkeit sich im Bereich von 50 % bewegt und nicht überschritten wird.

Zu Ihrer eigenen Kontrolle und Dokumentation der klimatischen Bedingungen in Ihrem neuen Eigenheim erhalten Sie von der ScanHaus Marlow GmbH bei der Übergabe Ihres Hauses ein Hygrometer.



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